Freitag, 2.08.

Marie Zahrádková (Tschechien)

 

Franz Xaver Brixi (1732–1771)

Präludium und Fuge in C-Dur

 

Marie Zahrádková 

Freie Improvisation: Erste Taufe im Jordan

 

Girolamo Frescobaldi (1583–1643)

Aria detto balletto

 

Michelangelo Rossi (1602–1656)

Toccata quarta

 

Jan Křtitel Kuchař (1751–1829)

Pastorale in C-Dur

Pastorale in D-Dur

 

Jan Pieterszoon Sweelinck (1562–1621)

6 Variations über „Mein junges Leben hat ein End“

 

Josef Antonín Štěpán (1726–1797)

Sonate in B-Dur 

 

Johann Pachelbel (1653–1706) 

Choralpartita „Was Gott tut, das ist wohlgetan“

 

Johann Sebastian Bach (1685–1750)

Vater unser im Himmelreich“ BWV 737

 

Marie Zahrádková

Freie Improvisation: Die zweite Taufe

 

Georg Muffat (1653–1704)

Toccata duodecima et ultima 

 

Die tschechische Organistin Marie Zahrádková studierte zunächst Orgel und Klavier in České Budějovice (Orgel bei Miroslava Svobodová, Klavier bei Dinara Suleymanová), bevor sie ihr Masterstudium (Orgel bei Prof. Jaroslav Tůma) an der Akademie der musischen Künste in Prag absolvierte.

Ihr Konzertexamen im Fach Orgel legte sie an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart bei Prof. Jürgen Essl ab. Dort beendete sie auch das Bachelorstudium im Fach Cembalo bei Prof. Jörg Halubek. In dieser Zeit widmete sich Marie Zahrádková verstärkt der Orgelimprovisation.

Zahlreiche Orgelkurse bei namhaften Professoren (Arvid Gast, Pieter von Dijk, Ludger Lohmann, François Houbart, usw.) rundeten ihre Ausbildung ab.

Marie Zahrádková gastiert als Solo-Organistin in mehreren europäischen Ländern (Tschechien, Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Holland, Österreich) und arbeitet mit verschiedenen Orchestern zusammen, wie dem Orchester BERG, dem Prager Symphonieorchester FOK und dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des WDR.

Sie ist Preisträgerin mehrerer Orgelwettbewerbe. Sie hat den 1. Platz beim Orgel-Improvisationswettbewerb Lions Club Suttgart-Schlossgarten 2014 bekommen, sowie eine Ehrenauszeichnung für Orgelinterpretation beim Prager Frühling 2013 und den 1. Platz beim Internationalen Joseph-Gabler-Orgelwettbewerb in Ochsenhausen 2012.

Eine imposante Diskographie zeigt ihr Können im Bereich Orgelimprovisation, Cembalo und Orgelinterpretation.