Freitag, 20.07.

Ilton Wjuniski (Frankreich)

 

Pierre Attaingnant (1531)

Prélude sur chacun Ton

Dulcis Amica

Pavane, et  Gaillarde sur la pavane

Tant que vivray

Basse dance

Gaillarde

Santa Trinitas

 

Antonio Carreira (16. Jh.)

Cançao

 

Antonio de Cabezon (1510–1566)

Tiento del Sexto Tono, con segunda parte

 

Manuel Rodrigues Coelho (ca. 1555 –1635)

Suzana (1620)

 

Andrea Antico da Montona (ca. 1480– nach 1539)

Frottole intabulate da sonar organi (1515):

„Che farala, che dirala“

„Me lasserà tu mo“

„Non resta in questa Valle“

„Per dolor mi bagno el viso“

„Amor quando fioriva mia speme“

„Frena donna i toi bei lumi“

 

Girolamo Frescobaldi (1583–1643)

Toccata Prima

Canzona Prima (1637)

 

Thomas Tallis ( ca. 1505–1585)

Like as the doleful dove

 

William Byrd (1543? –1623) 

Passamezzo pavan and Galliard

 

 

Ilton Wjuniski wurde 1960 im brasilianischen São Paulo geboren. Dort nahm er schon früh Cembalo-Unterricht und wurde 1978 von Hughette Dreyfus eingeladen, bei ihr in Paris zu studieren. 1983 schloss er sein Studium am Conservatoire National Supérieur in Paris mit vier ersten Preisen ab. Prägende Lehrer wurden außerdem Kenneth Gilbert und Gustav Leonhardt.

 

Ilton Wjuniski war Preisträger bei internationalen Wettbewerben in Edinburgh, Paris und New York, wo er 1985 den renommierten « Pro Musicis Sponsorship Award » erhielt. Als Solist auf Cembalo und Clavichord bereist er regelmäßig die USA, Kanada, Südamerika, Japan und Russland. In ganz Europa ist er ein gern gesehener Gast in Programmen alter aber auch neuer Musik. Unter seinen Einspielungen, wurde die CD mit Werken iberischer Musik auf dem Clavichord von der Kritik besonders hervorgehoben. 

 

Neben seiner künstlerischen Tätigkeit, hat Ilton Wjuniski eine Dozentur für historische Tasteninstrumente im Konservatorium der Stadt Paris inne. Er gab darüber hinaus Seminare und Kurse an Institutionen wie der Schola Cantorum Basiliensis, dem Tschaikowski-Konservatorium in Moskau und der Hochschule in Salamanca.