Freitag, 26.07.

Sarah Kim (Australien)

 

Michelangelo Rossi (ca. 1601–1656)

Toccata septima

 

Anonymus

Französische Tänze der Renaissance

Branle de Champagne

Branle de Bourgogne

Allemande

 

Johann Kaspar Kerll (1627–1693)

Passacaglia

 

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)

Variations sérieuses op. 54

(Bearbeitung für Orgel: Reitze Smits)

 

Robert Schumann (1810–1856)

Zwei Studien in kanonischer Form op. 56

- in b-Moll

- in As-Dur

 

Maurice Ravel (1875–1937)

La Valse

(Bearbeitung für Orgel: Sarah Kim)

 

Béla Bartók (1881–1945)

6 rumänische Volkstänze

(Bearbeitung für Orgel: Sarah Kim)

 

Manuel de Falla (1876–1946)

Danza ritual del fuego

(Bearbeitung für Orgel: Sarah Kim)

 

 Sarah Kim wuchs in Köln und Sydney auf. In jungen Jahren erhielt sie Geigen- und Klavierunterricht, entschied sich dann mit elf Jahren aber für die Orgel und begann ihre Ausbildung bei Miriam Gaydon in Sydney. Anschließend studierte sie am Sydney Conservatorium of Music bei Philip Swanton. Während ihrer Studienzeit konzertierte sie mit dem Sydney Symphonie Orchestra in den renommierten Konzertsälen Australiens.

 

Nach ihrem Abschluss erhielt Sarah Kim ein Stipendium für ein Aufbaustudium am „Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris“, wo sie in den Klassen von Prof. Olivier Latry und Prof. Michel Bouvard studierte. 2010 schloss sie das Aufbaustudium mit der Bestnote und mit Auszeichnung ab. Wichtige Anregungen für ihre Arbeit erhielt Sarah Kim durch Meisterkurse bei Jean Guillou, Ton Koopman und Michel Chapuis. Um sich als Interpretin alter Musik weiterzuentwickeln, studierte sie an der Schola Cantorum Basiliensis in Basel bei Prof. Wolfgang Zerer und Prof. Lorenzo Ghielmi.

 

Seit ihren Wettbewerbserfolgen beim Sydney Organ Competition 2004, beim Newcastle Organ Competition 2005 sowie beim Internationalen Orgelwettbewerb von Paris 2007 zählt Sarah Kim zu den führenden Nachwuchsorganistinnen ihrer Generation. Sie spielte in der Schlosskapelle Versailles, in Notre-Dame und Saint-Eustache in Paris, in der Westminster Abbey, der Schottenkirche Wien, der Abtei Ottobeuren sowie auf renommierten Orgelfestivals. Mit dem Swedish Baroque Orchestra führte sie Händels Orgelkonzerte auf. Sie lebt und arbeitet in Paris, wo sie als Organistin an der Kirche L’Oratoire du Louvre tätig ist.