Freitag, 13.07.

Prof. Jürgen Essl (Deutschland)

 

Lichtzeichen 1 (Improvisation)

 

Johann Kaspar Kerll (1627–1693)

Ciacona

 

Lichtzeichen 2

 

Franz Xaver Anton Murschhauser (1663–1738)

Aria "Dein große Lieb, o Jesulein"

 

Lichtzeichen 3

 

Hans Leo Hassler (1564–1612)

Ihr Musici

 

Lichtzeichen 4

 

Georg Muffat (1653–1704)

Nova cyclopeias harmonica

 

Lichtzeichen 5

 

Johann Jakob Froberger (1616–1667)

Toccata II aus "Libro secondo"

 

Lichtzeichen 6

 

Johann Pachelbel (1653–1706)

Aria quinta 

 

Lichtzeichen 7

 

Jürgen Essl ist auf vielfältige Weise als Organist, Komponist und Pädagoge in der internationalen Musikszene präsent.

Seine Konzerttätigkeit als Interpret und Improvisator führte ihn durch Europa, Israel, nach Taiwan, Japan, den USA und Mexiko, er gastierte in der Moskauer Philharmonie, dem Smetanasaal Prag, dem Wiener Konzerthaus, dem Madrider Auditorio Nacional, in Notre Dame Paris, der Kathedrale Lissabon, dem Kölner und Regensburger Dom, dem Züricher Grossmünster u.v.a.m.. Sein Repertoire reicht von Alter Musik bis zu Uraufführungen gegenwärtiger Musik,  renommierte Komponisten haben ihm etliche Werke gewidmet, darunter Jan Jirasek´s Concerto für Orgel und Orchester „Dance with the Universe“ 2012.

In Zusammenarbeit mit dem SWR und dem Carus- Verlag führte er als Leiter von Orpheus Vokalensemble, Concerto Köln und Ars Antiqua Austria wiederentdeckte Musik des 18. Jh. aus Oberschwaben auf. 

Er gibt zahlreiche Meisterkurse und ist gefragter Juror bei Orgelwettbewerben. 

Über 20 CD- Einspielungen und Produktionen mit großen Rundfunkanstalten dokumentieren sein vielfältiges musikalisches Wirken.

In Jürgen Essl´s kompositorischem Oeuvre finden sich Werke für Chor, Orgel, Klavier und Ensembles, aber auch das großbesetzte Oratorium „De Angelis“. 2003 wurde ihm der „Kompositionspreis Kirchenmusik Baden- Württemberg“ verliehen.

Seine Ausbildung erhielt er bei Ludger Lohmann, Willibald Bezler, Francis Chapelet und Michael Radulescu in Stuttgart, Bordeaux und Wien.

Nach dem Studium war er zunächst Kirchenmusiker in Sigmaringen, 1997 wurde er als Professor an die  Lübecker Hochschule berufen, 2003 schließlich wechselte er an die Stuttgarter Hochschule, deren Organistenausbildung weltweiten Ruf genießt.