Freitag, 24.08.

Friederike Otto, Zink

Martin Erhardt, Orgel

 

Giovanni Battista Fontana (1571–1630)

Sonata quarta

 

Giovanni Pierluigi da Palestrina (1525–1594)

Io son ferito ahi lasso

 

Bartolomeo Barbarino "Il Pesarino" (1568–1617)

In te domine speravi

 

Claudio Merulo (1533–1604)

In te domine speravi

Toccata seconda primo tuono

 

Nicolaus à Kempis (1600–1675)

Symphonia seconda

 

Tomás Luis de Victoria (1548–1611)

Vadam et circuibo civitatem

 

Pierre Sandrin (1490–1561)

Doulce memoire

Fini le bien

 

Thomas Crecquillon (1505–1557)

Oncques amour

 

Improvisation über den Ballo del Gran Duca 

von Emilio de Cavalieri (1550–1602)

 

 

Friederike Otto ist eine der wenigen hauptberuflichen Zinkenisten. Bereits mit 13 Jahren begann sie mit dem Zinkspiel. Nach dem Abitur studierte sie Alte Musik an der Hochschule in Leipzig und dem Conservatoire in Lyon bei Arno Paduch, Jean-Pierre Canihac und William Dongois.

Seither tritt sie mit zahlreichen Ensembles wie der Akademie für Alte Musik, dem Johann Rosenmüller Ensemble oder der Capella de la torre im In- und Ausland auf. Besonders eng verbunden ist sie mit der Lautten Compagney, mit der sie regelmäßig Programme erarbeitet und zahlreiche CDs erschienen sind.

 

Martin Erhardt ist mit Blockflöte, Cembalo, Orgel, Portativ und Gesang in Konzerten zu erleben. Mit seinen Ensembles Nusmido und all‘improvviso tritt er immer wieder u. A. bei den Händelfestspielen Halle, beim Bachfest Leipzig und beim Heinrich Schütz Musikfest auf. 

Mit nicht geringerer Leidenschaft unterrichtet er am Konservatorium in Halle, seiner Wahlheimat, sowie an den Musikhochschulen in Weimar und Leipzig. 

Seine wichtigsten Lehrer waren Myriam Eichberger (Blockflöte, HfM Weimar), Bernhard Klapprott (Cembalo, ebd.) und Rebecca Stewart (Frühe Modale Musik, NL-Tilburg). 

Er ist der Autor des Lehrbuchs „Improvisation mit Ostinatobässen“ und Leiter des Leipziger Improvisationsfestival für Alte Musik.