Freitag, 14.08.

Pieter Dirksen (Niederlande)

 

Johann Sebastian Bach (1685–1750)

Pièce d’Orgue BWV 572

Adagio in a-Moll, nach BWV 1050/2 

(bearbeitet von Pieter Dirksen)

Trio: „Allein Gott in der Höh sei Ehr“ BWV 664

 

Jan Brandts Buys (1868–1933)

Patria (Phantasie) in g-Moll op. 36

 

Wilhelm Friedemann Bach (1710–1784)

Kleines harmonisches Labyrinth [BWV 591]

Fuge in g-Moll Fk 37

Trio: „Allein Gott in der Höh sei Ehr“ Fk 38/2

Fantasie in e-Moll Fk 20

Fuge in F-Dur Fk 36

 

Alexandre-Pierre-François Boëly (1785–1858)

Duo in g-Moll

Andante in Es-Dur

Fantaisie und Fugue in B-Dur

 

Pieter Dirksen konzertiert als Solist am Cembalo wie an der Orgel; außerdem wirkt er als Continuospieler bei verschiedenen Ensembles mit. 1987 beendete er sein Studium der Musikwissenschaft und publizierte seither eine ausgedehnte Reihe von Studien und Ausgaben barocker Tastenmusik. 1996 promovierte er mit einer Dissertation über die Claviermusik Sweelincks; seine Arbeit, 1997 veröffentlicht, wurde mit dem Praemium Erasmianum ausgezeichnet. Seitdem erschienen u.a. die Aufsatzsammlung „Sweelinck Studies“ sowie in jüngster Zeit die Monographie „Heinrich Scheidemann's Keyboard Music: Transmission, Chronology and Performance“.

 

Zusammen mit Harald Vogel edierte Dirksen bei Breitkopf & Härtel die Clavierwerke Sweelincks sowie weitere Claviermusik des 17. Jahrhunderts; beim gleichen Verlag betreut er jetzt die Neuausgabe der Orgelwerke Bachs.

 

Dirksen, künstlerischer co-Leiter des Ensembles Combattimento, ist viel gefragt für Vorträge und Kurse. Als Gastprofessor hat er an den Orgelakademien und Musikhochschulen in Haarlem, Göteborg, Smarano, Weener, Moskau, Cambridge, Cuenca und Palencia unterrichtet. Er ist Titularorganist an der Severijn-Orgel (um 1650) von Cuijk.