Freitag, 30.07.

Léon Berben (Niederlande)

 

Matthias Weckmann (c.1616–1674)

-Praeambulum in d

-„Gelobet seist du, Jesu Christ“

Primus Versus a 4 - Secundus Versus Auff 2 Clavir - Secundus Versus  Auff 2 clavir - Tertius Verus Auff 2 Clavir a 4 - Tertius Versus A 3 voc.

 

Johann Sebastian Bach (1685–1750)

„Allein Gott in der Höh sei Ehr“ BWV 663

 

Jan Pieterszoon Sweelinck (1562–1621)

„Erbarm dich mein, o Herre Gott“ SwWV 303

(6 Variationen)

 

Johann Sebastian Bach 

„Allein Gott in der Höh sei Ehr“ BWV 662

 

Matthias Weckmann

-Toccata in e 

-„O lux beata trinitas“

Primus versus a 5, im vollen Werck, Secundus versus a 4, choral in cantu, Tertius versus a 4, Quintus versus auff 2 Clavier, Sextus versus a 5, im vollen Werck

 

 

Léon Berben darf am Cembalo und an der Orgel als Meister seines Fachs gelten. Darüber hinaus weisen ihn umfassende Kenntnisse in Musikgeschichte und historischer Aufführungspraxis als einen der führenden Köpfe seiner Generation der »Alten Musik«-Szene aus. Sein Repertoire umfasst Clavierwerke zwischen 1550 und 1790. Ferner schrieb er als Co-Autor für die Enzyklopädie Die Musik in Geschichte und Gegenwart.

Seine Solo-CD-Aufnahmen auf historischen Orgeln und Cembali wurden von der Fachpresse hoch gelobt und mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem »Diapason d’Or«, dem »Choc« von Le Monde de la Musique und dem Vierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik.

Léon Berben wurde 1970 in Heerlen (Niederlande) geboren und lebt in Köln. Er studierte Orgel und Cembalo in Amsterdam und Den Haag als letzter Schüler von Gustav Leonhardt wie auch bei Rienk Jiskoot, Ton Koopman und Tini Mathot, und schloss sein Studium mit dem Solistendiplom ab.

Er ist als Titular-Organist verbunden mit der historischen Orgel der St.-Andreas Kirche in Ostönnen - nach derzeitigem Forschungsstand eine der ältesten spielbaren Orgeln der Welt (ca.1425/1721) – und betreut in dieser Funktion die dortige Konzertreihe mit.

Seit 2000 war Léon Berben als Cembalist bei Musica Antiqua Köln (Reinhard Goebel) tätig. In dieser Eigenschaft gastierte er in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien und spielte zahlreiche CDs für Deutsche Grammophon/Archiv Produktion ein. Seit der Auflösung des Ensembles Ende 2006 verfolgt er eine ausgedehnte Solo-Karriere, die ihn auf renommierte internationale Festivals führte.